Die Deutsche Geschichte ist christlich jüdisch geprägt. Aber erst in den 1990er Jahren gelang es Helmut Kohl durch russische Kontingentflüchtlinge, viele jüdische Gemeinden in unserem Land  aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Heute sind jüdische Gemeinden wieder ein wichtiger Bestandteil kultureller Vielfalt in Deutschland und deren Kinder eine Bereicherung an unseren Schulen und Universitäten. Die Deutsch Israelische Handelkammer, die Auslandsvertretung der Bay. Staatskanzlei in Tel Aviv oder auch das Austausch- und Intensivierungsprogramm „Bildung + politisches Lernen“ für Schüler, Azubis und Lehrkräfte des Bay. Bildungsministeriums mit Israel sind wichtige Meilensteine in der deutsch-israelischen Beziehung und es gilt, sie weiter zu fördern.
Die nunmehr vor allem in Berlin registrierten antisemitischen Übergriffe erschrecken, auch weil es sich oftmals um importierten Antisemitismus, ausgelebt von jungen arabischen Flüchtlingen,  handelt. Für Antisemitismus ist in Deutschland kein Platz. Wer zu uns kommt und unsere Wertevorstellungen nicht teilt, hat sein Bleiberecht verwirkt.