Die Bahnverbindung Bayern – China , neues Seidenstraßen-Projekt genannt, hat seinen Testlauf bestanden. Zwischen Nürnberg und China verkehren seit geraumer Zeit in regelmäßigen Abständen Güterzüge, die nichts anderes als die großen Containerschiffe auf den Weltmeeren transportieren. Der Vorteil ist der umweltfreundlichere und schnellere Transport nach Europa. Zielbahnhof war bis dato Nürnberg, nun soll noch ein weiterer Zielort in NRW dazukommen. Die transportierten Mengen an Waren können enorm gesteigert werden, die Zugtakte sind entsprechend ausbaubar. Nun hat Nürnberg aber ein Problem. Die Bahn kann sich im Nürnberger Hafengelände nicht entsprechend ausdehnen, um dieses gigantische Zukunftsprojekt hier zu stemmen. Das HIG Süd (Hafenindustriegebiet Süd) haben CSU + SPD 2014 aufgelassen und den Bebauungsplan eingezogen. Das Bahnsüdgelände wäre ebenfalls geeignet, soll jetzt aber für dreistelligen Millionenbetrag an Steuergeldern zum Unigelände umgebaut werden – diese wäre aus unserer Sicht besser auf dem Quelle-Areal plaziert gewesen (mit € 16,8 Mio ein Schnäppchen für Nürnbergs Stadtkasse inkl. dem U-Bahn-Anschluß !!!). Wohin also mit einem, neuen und noch wachsenden Zukunftsprojekt? Uns erinnert das an einen Schildbürgerstreich – man könnte es auch politische Unfähigkeit nennen.

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